Politisch korrekt glauben

Das „politisch korrekte“ hat längst alles unter seine Krallen gerissen! Wenn es in der Politik selbst und der Unterhaltung durch Medien (egal als wie seriös sich die Sendung darstellen will – sie ist eine Unterhaltung für intellektuell Herausgeforderte) eine längst bekannte und akzeptierte Selbstverständlichkeit ist, so war es in vielen Bereichen doch eher anders.

Bei christlichen Veranstaltungen bemühte man sich zwar stets um vorsichtige Formulierungen, doch waren diese anders motiviert. Immer häufiger gibt es jedoch Fälle, wo eine durchaus biblisch motivierte Aussage (ob richtig oder falsch – sei erst ein Mal unwichtig) gar für internationale Nachrichtenschlagzeilen sorgt. Menschen werden mundtot gemacht. Höher gestellte in der christlichen Verwaltung stellen sich vor die Mikrofone und plappern eben das, was die Medien hören wollen: Mainstream-Gedanken werden schön wiederholt und kultiviert.

Laß die Menschen etwas über Themen sagen, die zwar heute als selbstverständlich gelten, vor 50-100 Jahren aber ein absolutes Unding waren. Selbst die Generation über 50 geizt nicht mehr mit Aussagen, daß wir im 21. Jh. leben. Glaube ist nunmehr Konjunktur gesteuert wie vieles Andere heutzutage. Glauben – heißt eine rosa-rote Formulierung über Gott und die Welt von sich zu geben. Glaube hat nunmehr weder Profil noch etwas Verbindliches. Glaube hat zunehmend weniger mit der Bibel gemeinsam. Sie ist kulturell und zeitlich längst überholt. Zunehmend mehr Menschen bezeichnen sich als gläubige Christen und geben zugleich an, daß sie die Bibel nicht 1 einziges Mal durchgelesen haben (vom regelmäßigen, persönlichen Bibelstudium ist erst gar keine Rede). Ja – der Glaube ist nun zu einer Modeerscheinung geworden! Daß selbst im religiösen Bereich so eine Beliebigkeit nicht folgenlos bleiben kann sehen scheinbar die meisten nicht.

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